Das zweite Deutschland-Stipendium wurde verliehen!
 
Ein erstes Ziel hat die peace factory erreicht: Ab Sommersemester 2012 sowie erneut 2013 wird ein Student oder eine Studentin im Masterstudiengang „Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung“ an der Universität Augsburg für ein Jahr mit 300 Euro im Monat unterstützt. 50% der Mittel kommen von privater Seite, 50% steuert der Bund im Rahmen des Deutschland-Stipendiums bei.
 
Die peace factory hat bei diesem Projekt mit der Bürgerstiftung Augsburg zusammengearbeitet und das Geld von privaten Spendern eingeworben.
 
An alle Spender vielen Dank für die Unterstützung!! Wir bleiben am Ball; unsere Spendenkampagne für 2013 ist erfolgreich beendet. Zusammen mit der Bürgerstiftung wird auch 2013 ein Stipendium von uns finanziert. Zur Verleihung der Stipendien waren von der Bürgerstiftung Augsburg Sieghard Schramm und von der peace factory Manfred Lohnstein anwesend. In einer kurzen Adresse vewies die peace factory auf die laufende Debatte zur Ziviklausel. Diese Debatte über ethische Ziele in der Forschung sollte in allen Fakultäten geführt werden. Aus aktuellem Anlass sprach Manfred Lohnstein den Studiengang "Global bussiness management" direkt an. Der Beitrag löste ein geteiltes Echo aus.
 
Wir danken allen Spendern, der Bürgerstiftung Augsburg und Frau Dr.Höfner von der Uni Augsburg.
 
                  


Hiroshima Tag: 6. August 2011

Am 6. August 1945 warf die Luftwaffe der USA über der japanischen Stadt Hiroshima die erste Atombombe ab. Zwei Tage später war die Stadt Nagasaki das Ziel der zweiten Atombombe. In beiden Städten starben mehr als 300.000 Menschen. Die Atompilze über Hiroshima und Nagasaki signalisieren den Beginn des Wettrüstens nach dem 2. Weltkrieg. Frieden durch Abschreckung war die unmoralische und täuschende Ideologie im Zeitalter des Kalten Krieges.
Die Friedensbewegung bekämpfte diese Ideologie von Anfang an. Nach den Ende des Kalten Krieges und den Umwälzungen in den Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes hat diese Ideologie an Bedeutung verloren.
Nach wie vor aktuell ist aber die nukleare Bedrohung durch die weltweite Existenz von Atomwaffen, und die Zunahme von Staaten, die über Atomwaffen verfügen oder dies anstreben. Am 5. April 2009 verkündete Barack Obama auf dem Hradschin in Prag den Entwurf für eine Welt ohne Atomwaffen. Zu diesem Zeitpunkt existierten weltweit 23.000 atomare Gefechtsköpfe.
In zahlreichen Städten Europas wird am Hiroshima Tag der Opfer der ersten Atombombenabwürfe gedacht und gegen die atomare Rüstung demonstriert.
In Hiroshima findet jährlich am 6. August zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfs im Memorial Park die zentrale Gedenkveranstaltung statt.
Wir veröffentlichen zum Hiroshima Tag 2011 Auszüge einer Rede von Bernhard Lown.
B. Lown ist ein Repräsentant der us-amerikanischen Friedensbewegung. Für die von ihm mitgegründete Ärzteorganisation IPPNW erhielt er 1986 den Friedensnobelpreis. Der Textauszug legt den Schwerpunkt auf das politische Kalkül und die politischen Folgen, die mit dem Abwurf der Atombomben durch die USA verbunden waren.
Wir wählten bewusst diese amerikanische Stimme, um die weltweite Bedeutung des 6. August 1945 vor Augen zu führen und um einer unnötigen Debatte über Antiamerikanismus vorzubeugen. Wir veröffentlichen auch die Friedensdeklaration des Bürgermeisters von Hiroshima aus dem Jahr 2010.

 


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